Metamorphosen
Sep
30
5:00 nachm.17:00

Metamorphosen

Richard Strauss (1864–1949) Metamorphosen (in der Bearbeitung für Solostreicher von R. Leopold) und andere Werke

Kammerensemble
der Feldkircher Streichertage

Christine Busch, Geige,
Klaus Christa, Viola und
Mathias Johansen, Violoncello
musizieren mit herausragenden StudentInnen der Streichertage

Bereits im ersten Jahr ihres Bestehens haben sich die Feldkircher Streichertage als ein außergewöhnliches Ereignis etabliert. Eine Woche lang kommen junge talentierte StreicherInnen aus der ganzen Welt mit einem engagierten Lehrerteam zusammen, um gemeinsam die Schönheiten des Streicherrepertoires zu entdecken und zu feiern. Durch die Kooperation mit den Feldkircher Streichertagen wird es möglich, in Sankt Corneli ein ganz besonderes Werk aufzuführen: die Metamorphosen von Richard Strauss in der speziellen Bearbeitung des Wiener Cellisten Rudi Leopold für 7 Solostreicher.
Dieses im Jahre 1945 komponierte Werk gehört ganz sicher zum großartigsten, was Richard Strauss uns hinterlassen hat. Klänge, die aus der Tiefe aufsteigen und sich wundersam entfalten, versinken am Schluss wieder in einen tiefen stillen Frieden ...

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Aus meinem Leben
Sep
9
5:00 nachm.17:00

Aus meinem Leben

Auf den Spuren des Dichters Franz Michael Felder

Evelyn Fink-Mennel, Violine, Maultrommel, Stimme
Matthias Härtel, Kontrabass, Jodeln
Elias Menzi, Hackbrett
Gotthard Bilgeri liest Texte von Franz Michael Felder

Studierende des Volksmusikschwerpunktes am Vorarlberger Landeskonservatorium
Emma Riemer, Violine
Franziska Ude, Violine
Felix Huber, Trompete
Christoph Dobberstein, Akkordeon
Lea Lampert, Fagott
Philipp Tratter, Fagott

Franz Michael Felder ist auch heute noch eine ungeheure Inspiration für viele Menschen in Vorarlberg. Seine zutiefst berührende Autobiografie zeigt uns einen Menschen, der sich im hinteren Bregenzerwald durch das Lesen die Welt erschließt und der etwas Entscheidendes für sich entdeckt: Der Umgang mit Kunst und Kultur werden zu jenen Kraftquellen, die seinen inneren Reichtum nähren und ihm die Kraft geben, seine bahnbrechende Rolle als Aufklärer und Sozialreformer durchzuhalten. Und gerade die Musik spielte eine besondere Rolle im Leben von Felder.
Wir freuen uns, mit Evelyn Fink-Mennel, ihrer Volksmusikklasse am VLK und den Volksmusikern Matthias Härtel und Elias Menzi sowie Gotthard Bilgeri als Rezitator ein Dream-Team für die musikalische Reise zu F. M. Felder zu präsentieren!

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Ein spätsommerliches Rendezvous in Paris
Sep
2
5:00 nachm.17:00

Ein spätsommerliches Rendezvous in Paris

Werke von Marin Marais (1656–1728), Louis-Gabriel Guillemain (1705–1770), François Couperin (1668–1733) und Jacques-Martin Hotteterre (1674–1763)

Angelika Gallez, Traversflöte
Andreas Pilger, Barockvioline
Bianca Riesner, Viola da gamba
Sebastián Mosquera, Barockcello
Johannes Hämmerle, Cembalo

Als das „Zentrum des guten Geschmacks“ bezeichneten die französischen Hofmusiker sehr (!) selbstbewusst ihre Heimatstadt und blieben dabei sogar weitgehend unwidersprochen. Denn europaweit übertrafen sich viele Königs- und Kaiserhöfe gegenseitig darin, den Lebensstil von Versailles

zu imitieren. Es wurde französisch gesprochen, gegessen, getrunken und natürlich Musik nach französischem Geschmack gehört. „Noblesse oblige“ galt auch weit außerhalb von Paris. Vielleicht können gerade die Pastellfarben des Spätsommers uns inspirieren, den oft sehr feinsinnigen und subtilen Charme dieser Musik zu genießen und so ein wenig vom alten Zauber der Stadt an der Seine zu erleben.

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Goldberg-Variationen
Jun
17
5:00 nachm.17:00

Goldberg-Variationen

Werke von Johann Sebastian Bach (1685–1750) und Luise Adolpha Le Beau (1850–1927)

Tempus-Trio:
Angie Agudelo, Violine
Zuko Samela, Viola
Violeta Mur, Violoncello

Francesca Temporin, Violine
Klaus Christa, Viola
Mathias Johansen, Violoncello

Bachs Goldberg-Variationen gehören ganz sicher zu den zeitlosen Wundern der Musikgeschichte: Sie sind wie ein Diamant, der das Licht immer wieder anders reflektiert und zum Funkeln bringt. Und doch: Unter der schwingenden Schicht dieser Klänge ist ein tiefe Stille verborgen.

Wenn das Tempus Trio dieses Werk interpretiert, dann sind es drei Kontinente, die da zusammen- klingen: Südamerika, Europa und Afrika und in der Mitte eben Bach. Es wird klar: Diese Musik ist an keine Zeit und keinen Ort gebunden und somit das ideale Werk für Sankt Corneli!

Diesem berühmten Schatz stellen wir eine zu Unrecht völlig vergessene Kostbarkeit der Musik- geschichte gegenüber: das Streichquintett op. 54 der badischen Komponistin Luisa Adolpha Le Beau. Es ist wirklich ein Rätsel, warum dieses Werk so lange auf seine Wiederentdeckung warten musste und wir sind jetzt glücklich, diese Musik gerade in dem so besonderen Ambiente der Kirche Sankt Corneli wieder zum Klingen zu bringen!

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